PSA-Bluttest (Prostataspezifisches Antigen)
Das wichtigste und etablierteste Primärscreening zur Früherkennung von Prostatakrebs mittels einer einfachen Blutprobe.
Was ist ein PSA-Test?
Das Prostataspezifische Antigen (PSA) ist ein Eiweiß, das ausschließlich von den Zellen der Prostata gebildet wird. Geringe Mengen im Blut sind normal. Erhöhte PSA-Werte können jedoch ein Hinweis auf verschiedene Prostataerkrankungen sein, wie z. B. eine gutartige Prostatavergrößerung (BPH), eine Entzündung (Prostatitis) oder ein Prostatakarzinom. Der Test dient der Früherkennung, da Tumoren im Frühstadium meist heilbar sind.
Vorbereitung vor der PSA-Blutentnahme
Vermeiden Sie Ejakulationen oder Geschlechtsverkehr mindestens 48 Stunden vor dem Test, da dies den PSA-Wert kurzzeitig stark erhöhen kann.
Verzichten Sie 48 Stunden vor der Blutabnahme auf Radfahren, Motorradfahren oder intensive Beckenbodengymnastik.
Informieren Sie den Arzt, falls vor Kurzem eine Tastuntersuchung der Prostata (DRE) oder eine Katheterisierung stattfand.
Interpretation des PSA-Wertes
Normalbereich: Unter 4,0 ng/ml
Graubereich (leicht erhöht): 4,0 – 10,0 ng/ml (Wahrscheinlichkeit für Karzinom ca. 25 % oder Hinweis auf BPH/Entzündung)
Stark erhöht: Über 10,0 ng/ml (erfordert eine abklärende Bildgebung wie MRT der Prostata oder Biopsie)
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Medizinische Referenzen & Quellen
- American Urological Association (AUA) Guidelines on Prostate Cancer Early Detection.
- European Association of Urology (EAU) Guidelines on Prostate Cancer Screening.
- National Comprehensive Cancer Network (NCCN) Guidelines for Prostate Cancer Early Detection.
